Willkommen beim

Verband für Familiensport und Naturismus Nord (VFN) e.V.

 

Landesverband der FKK-Vereine in Hamburg und Schleswig-Holstein im
Deutschen Verband für Freikörperkultur (DFK) –
Verband für Familien-, Breitensport und Naturismus e.V.
Mitglied im Hamburger Sportbund (HSB) e.V.


„Naturismus ist eine Lebensart in Harmonie mit der Natur. Sie kommt zum Ausdruck in der gemeinschaftlichen Nacktheit, verbunden mit Selbstachtung sowie Respektierung der Andersdenkenden und der Umwelt.“
 

(Internationale Naturistenföderation, INF)

 


Erste Messe „Freizeitwelten“ in Hamburg

Mit dem neuen Konzept der Messe „Freizeitwelten“ wurden in Hamburg vier Messen gleichzeitig durchgeführt. Neben der „Reisen Hamburg“ konnten auch die parallel stattfindenden Messen „Rad Hamburg“, „Caravaning Hamburg“ und „Kreuzfahrtwelt Hamburg“ besucht werden. Zusätzlich wurden in einer weiteren Ausstellungshalle die „Autotage Hamburg“ durchgeführt.

Vom 07.02. bis 11.02.2018 präsentierten sich ca. 800 Aussteller auf dem 77.000 m2 großen Messegelände. Laut Veranstalter besuchten 73.000 Menschen die Veranstaltung.

Wie im vergangenen Jahr präsentierte der VFN Nord seine Mitgliedsvereine aus Hamburg und Schleswig-Holstein sowie den DFK. Für ausreichend Informationsmaterial war gesorgt.

Ebenso wie auf der Reisen 2017 war unsere Landesjugend als Nebenaussteller auf der Messe angemeldet und somit im offiziellen Ausstellerverzeichnis aufgeführt.

Der erste Ausstellungstag verlief gut und es wurden viele interessante Gespräche mit den Besuchern an unserem Stand geführt. Das ließ auf tolle fünf Tage hoffen. Am Wochenende wurden diese Erwartungen auch erfüllt, aber der zweite und dritte Tag zeichneten sich durch einen nicht besonders starken Besuch in unserer Ausstellungshalle aus.

Es lässt sich auf jeden Fall sagen, dass die Besucher gezielter zu den Ständen gingen, um sich dort zu informieren.

Wiederum „Renner“ am Informationsstand waren die DFK-Hefte „FKK-DIREKT“ und das Reiseprogramm von Miramare. Ebenfalls sehr gut angenommen wurden die Flyer unserer Vereine sowie die des FKK-Camping am Rosenfelder Strand, da wieder nach Erholungszielen in der näheren Umgebung gesucht wurde. Auch die von unseren Vereinen zur Verfügung gestellten Gutscheine zum freien Eintritt wurden gerne angenommen. Sehr interessiert zeigten sich viele über die Fördermitgliedschaft im DFK, da sie bereits FKK-Reisen machen und so u.a. detaillierte Information durch die Publikationen des DFK erhalten können.

Das Fazit aus dem vergangenen Jahr lässt sich wiederholen: Es lohnt sich auf der Messe gewesen zu sein! Es wäre zu wünschen, dass wir in 2019 wieder an der Messe teilnehmen können. Auf diesem Weg bedanken wir uns beim DFK für die finanzielle Unterstützung, die uns die Teilnahme erst ermöglicht hat.

Auf diesem Weg bedankt sich der Vorstand des VFN Nord auch bei allen, die während der Messe und bei der Vorbereitung mitgearbeitet und uns unterstützt haben.

Faszination des Einfachen

Faszination des Einfachen

Familienfreizeit „Mee(h)r erleben“ zieht nicht ohne Grund viel Publikum an

 

Mee(h)r erleben? Mehr erleben? Meer erleben? Was ist es, was die internationale Familienfreizeit „Mee(h)r erleben“ ausmacht, die der Deutsche Verband für Freikörperkultur (DFK), die Familiensportgemeinschaft Nordrhein-Westfalen (FSG-NW) und die Internationale Naturistenföderation (INF) alljährlich auf dem FKK-Campingplatz am Rosenfelder Strand veranstalten?
Gemeinsame Lebenshaltung
Es ist gar nicht so schwer, eine Antwort zu geben. „Mee(h)r erleben“ nimmt seine Faszination aus der Einfachheit. Wer dies nicht glauben will, der wird bei einem Spaziergang über die Wege des Naturistencamps an der Ostsee natürlich vom Gegenteil überzeugt. Denn im Schatten der Wohnmobile, Wohnwagen und unzähligen Zelte begegnen sich die Menschen. Sie reden miteinander, sie essen miteinander und sie vergewissern sich gegenseitig, dass sie eine gemeinsame Lebenshaltung schätzen.Das Nacktsein ist eins. Es hat etwas mit innerer Freiheit zu tun, mit Unbekümmertheit, vielleicht auch etwas mit Protest. Schließlich wird auch eine Stattdessen-Haltung spürbar. Massen von Menschen suchen den Weg in Hotels und Ferienanlagen mit dem ultimativen All-Inclusive-Angebot. Massen von Menschen achten darauf, dass am Tage der Bikini und die Badehose gut sitzen und am Abend das frisch gebügelte Hemd oder Kleid keine Knitterfalte zeigt. „Mee(h)r erleben“ bietet etwas Anderes. Es ist die Freude am Ungezwungenen. Bilder, die im Kopf bleiben. Wo die Gegenwart das Polierte und auf Hochglanz Gebrachte sucht, da zeigt „Meehr erleben“ das Natürliche, ist offen für das, was ist, wie es ist. „Mee(h)r erleben“ will, dass es mehr Sein als Schein gibt. Insbesondere die Angebote für die Kinder und Jugendlichen zeigen einen Kern dessen, was „Mee(h)r erleben“ ausmacht. Welche Erinnerungen aus Kindheit und Jugend sind jedem geblieben? Es sind die Erfahrungen von Gemeinschaft und alltäglichen Erlebnissen, die man im Laufe von Jahren bis zum Mythos aufbaut. Es sind die einfachen Angebote, die die Zeit ausfüllen.Das Kubb-Turnier, die Neptun-Taufe und das Lagerfeuer sind Bilder, die im Kopf bleiben – und die möglicherweise nicht austauschbar sind wie die Animationen in einem Ferienpark. Das Lächeln der Teamer kommt sicher aus dem Herzen, das Lächeln der Animateure steht im Verdacht, eine Fassade zu sein. Es gibt keinen Swimmingpool, der mit vielen Spielereien den Erlebnischarakter steigert. Es gibt eine Spielplatzrutsche, die zur Wasserrutsche umfunktioniert wurde und mit einfachen Mitteln dasselbe Ziel erreicht.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können bei „Mee(h)r erleben“ nicht an einer verchromten Bar hocken. Sie haben aber die Möglichkeit, den Charme eines Festzeltes und von Biertischgarnituren in einem gemütlichen Wäldchen zu erleben. Weniger ist mehr, hat man immer wieder im Sinn, wenn man nicht an einer Vielzahl von Cocktails und Alkopops auswählen kann, sondern die Bodenständigkeit eines kühlen Bieres oder eines gekühlten Sektes genießen kann.

Am Rosenfelder Strand gibt es keinen Kampf um die Sonnenliegen. Am natürlich belassenen Strand sucht sich jeder seinen Platz. Es macht jeder, was er will. Es schaut auch jeder aus, wie er will. Wo man barfuß bis zum Hals ist, ist es egal, ob man dick oder dünn, hübsch oder hässlich ist, bei „Mee(h)r erleben“ darf man einfach so sein, wie man ist.

Die ersten Begegnungen des Tages sind an der Brötchentheke des Campingplatz eigenen Supermarktes. Ideen für den Tag werden schon dann entwickelt, wenn man mit der gefüllten Brötchentüte den Weg zum eigenen Zelt oder Campingwagen geht. Nicht selten zeigen sich dann schon die Planungen für den Abend, wenn die Familien den gemeinschaftlichen Grillabend oder den gemeinsamen Spieleabend ins Visier nehmen. Diese Gemütlichkeit bietet das Abendbüffet im Sternehotel nicht.

Nachhaltigkeit ist möglich
In der Gegenwart wird häufig die Nachhaltigkeit im Munde geführt. Während sich die Wege des Urlaubers beim Checkout im Hotel, spätestens am Flughafen trennen, bietet „Mee(h)r erleben“ nicht nur über die gemeinsame Lebenshaltung Nachhaltigkeit an. „Fortsetzung folgt“ ist möglich, wenn sich die Freundinnen und Freunde des Nacktseins in den heimischen DFK-Vereinen wieder treffen können.
Mee(h)r erleben heißt Meer erleben und Mehr erleben – und dies soll auch so bleiben …
Text: Christoph Müller

Kubb-Wochenende auf dem NBI

9. FKK-Familien-Kubbturnier des VFN Nord und der fkk-jugend HH/SH

Am Wochenende vom 30.06. bis 02.07.2017 sollte das Kubb-Wochenende des VFN mit der fkk-jugend stattfinden. Allerdings haben wir uns am Freitag dazu entschlossen, erst am Samstagmorgen zu fahren. Denn wir hatten keine große Lust, bei dem starken Dauerregen nach Itzehoe zu fahren, wo wir auch noch Zelte hätten aufbauen müssen.
So kam es also, dass wir alle Samstag früh aufstanden, um uns dann auf den Weg zum Gelände zu machen. Sah es bei uns in Norderstedt noch sehr wolkig aus und fielen ein paar Tropfen, so wurde uns von Marco versprochen, dass in Itzehoe die Sonne scheinen sollte. Nachdem wir dort allerdings ankamen, sah man nichts von dem gelben Ei am Himmel.
Wir ließen uns allerdings nicht von dem bisschen Nass die Laune verderben und so begrüßten wir die anderen Personen. Lustiger Weise hatte es sich nicht rumgesprochen, dass wir, die Jugend, doch erst am Samstag anreisen und so begegneten wir einigen verwirrten Blicken.

Nach einem ausgiebigen Frühstück fanden wir uns mit allen Teilnehmern des Kubbturnieres zusammen und keine 20 Minuten später wurden die ersten Teampaare ausgelost und die erste Runde konnte beginnen. Ein Spiel sollte 20 Minuten dauern, denn wie uns vergangene Jahre bewiesen haben, kann sich ein Spiel ohne Zeitvorgabe auch mal sehr in die Länge ziehen.

Die erste Runde lief ganz gut und ich war mir des Sieges sehr sicher, als Matina, die in der Runde meine Partnerin gespielt hat, mir einen Strich durch die Rechnung zog und den König umwarf, was das sofortige Ende unseres Spieles einleitete – zusammen mit unserer Niederlage.

Naja, die Ergebnisse aller Partien wurden eingetragen und so verbrachten wir zwei weitere Runden. Aus allen Richtungen konnte man Ausrufe vernehmen. Vom erfreuten „Ja“ oder einem verärgerten „Das kann doch nicht sein, der hat doch schon gewackelt“ bis hin zum „hast du den am Boden festgeklebt oder warum will der nicht umfallen?!“ war alles vertreten.

Mehr oder weniger erfolgreich gingen wir dann nach der dritten Runde zum traditionellen Hot Dog Essen in die Mittagspause. Wer satt war, konnte sich die Zeit vertreiben, indem er für die nächsten Runden übte, sich mit den anderen unterhielt oder eine Runde im Cola-See schwimmen ging.

Nach dem Mittag starteten wir weitere drei Runden und auch diese verliefen für den einen mehr, für den anderen weniger erfolgreich. Da wir nun aber drei Personen hatten, die laut Tabelle den ersten Platz gemacht hätten, es aber nur einen Pokal gab, musste jetzt ein Stechen her, aus dem dann der Gewinner hervortrat.

Nach einer kurzen Auswertungspause versammelten wir uns alle wieder und die Plätze wurden bekannt gegeben. Auf dem ersten Platz landete Thomas Schultze, Herzlichen Glückwunsch!

Den Rest des Tages verbrachten wir hauptsächlich beim Vereinshaus, denn dort waren die Sauna und direkt der See. Allerdings brach auch eine kleine Gruppe auf, um Wildpferde suchen zu gehen.

Diejenigen von uns, die nicht gingen, nutzten sehr viel die Seilbahn, die quer über den See geht und fuhren entweder ganz rüber ans trockene Ende oder sprangen in der Mitte in den See.

Gegen Fünf wurde der Grill angeschmissen und so setzten wir uns zusammen an den Tisch, aßen und redeten viel. Auch beredeten wir schon mal etwas für das Bundespfingstlager 2019 in Hamburg.

Saßen wir da so idyllisch, lachten und redeten viel, so fragten wir uns nach einiger Zeit, was denn aus unserer Truppe geworden war, die die Wildpferde suchen gegangen war? Diese Frage beantwortete sich kurz darauf, als die Gruppe aufgeregt wiederkam und erzählte, dass sie doch tatsächlich Pferde gefunden hatten!

Am Abend stellten wir das Vereinshaus um, sodass jeder Platz zum Schlafen hatte und auch der Kamin wurde angemacht. Eingemummelt in die Schlafsäcke entstanden noch so ein paar leise Gespräche, bis auch diese verstummten und alle schliefen.

Zumindest haben Daniel und ich uns das so gedacht, als wir uns auch ins Bett begaben und dem schönen Bild begegneten, wie die ganzen schlafenden Körper ruhig in ihren Betten lagen und das Kaminfeuer ein wenig warmes Licht spendete.

Am nächsten Morgen hieß es dann auch schon packen, frühstücken und noch mehr packen, bis alles im Auto verstaut war. Nach einer Verabschiedungsrunde, in der wir von vorne in Rolfs Vorzelt reingingen, tschüss sagten und hinten aus dem Vorzelt wieder rauskamen, war es dann auch schon wieder soweit und wir fuhren alle nach Hause.

Riccarda

Wildpferde

Endlich haben wir „sie“ gesehen!

Wir, die HSN-Jugend, waren mit zum Kubbturnier gefahren. Das Turnier hat viel Spaß gemacht und war um 15.30 Uhr zu Ende. Für uns ist der NBI etwas Besonderes, klar ist es auch ein tolles Gelände und die Mitglieder sind super nett, ABER für uns sind deren „Nachbarn“ etwas Besonderes. In dem an das Gelände angrenzenden Naturschutzgebiet leben neben Galloway-Rindern auch richtige Wildpferde! Wir waren bei jedem unserer Besuche in dem sehr weitläufigen Naturschutzgebiet, um die Wildpferde zu sehen. Über Stunden sind wir durch das Gelände gestreift, mit Führungen oder alleine, nie haben wir „sie“ gesehen.

Auch bei diesem Besuch wollten wir „sie“ unbedingt suchen. Das Turnier hat uns fast etwas zu lange gedauert, nach der Siegerehrung gab es dann kein Halten mehr, auch das bevorstehende Grillen konnte uns nicht mehr davon abhalten. Wir wollten einfach los und so machten wir, Jasmin (FSH), Milina, Emely, Lina, Mama und ich (HSN) uns auf den Weg. Wir trafen gleich am Anfang eine große Gruppe Galloway-Rinder mit Kälbern und einen ziemlich verrückten Bullen. Wir wollten ihm einen unserer Äpfel geben – so etwas hat er wohl noch nicht gesehen, denn als ich ihm den Apfel geben wollte, fing er wie verrückt rum zu hopsen. Gegessen hat er den Apfel auch nicht.

Unser Weg führte uns in die Hügellandschaft. Dort teilten wir uns in drei Gruppen auf: Jasmin und Lina, Emely und ich, Mama und Milina. Wir suchten das weitläufige Gelände ab – nichts – nach fast einer halben Stunde trafen wir uns wieder. Jede Gruppe hatte sowohl Hufspuren als auch Pferdeäppel gefunden. Sie sind hier – irgendwo – nun war die Frage, zurück zum NBI und was essen oder suchen wir weiter? Emely und ich wollten weitersuchen, die Anderen wollten zurück. Als Mama unsere traurigen Gesichter sah, machte sie den Vorschlag, noch ein Stück bis zum Ende der Hügellandschaft zu gehen. Das war für die Anderen auch ok. Also machten wir uns wieder auf den Weg.

Nach knapp zehn Minuten erreichten wir das Ende, ein schmalerer Weg führte dann mit einer Kurve wieder auf einen neuen Abschnitt des Naturschutzgeländes. Auf der linken Seite waren wieder einige Rinder. Wir überlegten, ob wir weitergehen oder jetzt durch ein Tor das Gelände verlassen sollten, langsam hatten wir alle Hunger. Auf einmal durchbrach ein Schnauben die Stille. Wir guckten uns an und kurzdarauf war noch ein Schnauben zu hören. Wir sind leise weitergegangen und als wir um die Ecke kamen, sahen wir „sie“ – da standen fünf Wildpferde und grasten.

Mein Herz hüpfte so verrückt wie der Bulle am Anfang. Ich musste vor Freude weinen, ENDLICH nach so vielen Versuchen hat es geklappt. Wir sind langsam auf die Gruppe zu gegangen. Wenn sie in unsere Richtung geschaut haben, haben wir uns kurz hingehockt, damit sie keine Angst vor uns haben. So konnten wir uns ihnen tatsächlich nähern. Zwei von ihnen waren etwas schüchtern, aber die anderen drei kamen uns sogar entgegen.

Wir konnten sie streicheln! Schnell hatte jeder von uns „seinen“ Liebling gefunden. Meinem Liebling – einem Wallach – habe ich den Namen Jenkie gegeben, nachdem ich ihn einige Zeit gestreichelt habe, lief er mir überall hinterher. Ich bin über einen kleinen Graben gesprungen und er hinterher. Zum Schluss ließen sich auch die beiden scheueren Pferde streicheln.

Wir waren alle soooooooooo glücklich. Es fiel uns sehr schwer, die Pferde da zu lassen. Mama meinte, dass sie es nirgends so schön haben wie hier! Die Pferde sind uns noch ein Stückchen gefolgt, aber dann blieben sie in „ihrer“ Welt zurück.

Als wir zurück beim NBI waren, haben wir allen von den Pferden erzählt. Edeltraut meinte zu Mama, als sie uns das Tor auf gemacht hatte, konnte sie in unseren Gesichtern sehen, dass wir die Pferde gesehen haben, wir hätten alle gestrahlt!

Wir haben gegessen und sind mit der Seilbahn über den See gefahren und hatten riesig Spaß. Später sind wir noch einmal ins Naturschutzgebiet gegangen und haben die Gruppe wieder gefunden. Am liebsten möchte ich meine Sommerferien beim NBI verbringen und ganz oft Jenkie und seine Freunde treffen. Ein Traum ist wahr geworden!

Vianne

Das zweite Mal bei „unseren Lieblingen“

Da uns das erste Treffen zu kurz war, wollten wir unbedingt nach dem Abendessen noch einmal zu ihnen. Diesmal bin ich mit Pit, Daniel und Vianne zu den Pferden gegangen. Wir haben uns nach Ankunft im Naturschutzgebiet wieder in zwei Gruppen geteilt. Daniel und Vianne waren eine Gruppe, Pit und ich die zweite Gruppe. Daniel und Vianne sind gleich zu der Wiese gegangen, wo wir die Pferde nachmittags gefunden hatten. Pit und ich haben zuerst in der Hügellandschaft gesucht und sind später zu Daniel und Vianne gegangen.

Die Pferde hatten sich diesmal zwischen einigen Tannen zurückgezogen. Erst waren sie etwas ängstlich und sind weg gegangen, aber nach kurzer Zeit haben sie wieder Vertrauen gefunden und sind zu uns gekommen.

Jenkie spielte sogar mit Pit. Wir hatten allen Pferden nachmittags schon Namen gegeben: Jenkie, Harley, Joker, Happy und Sunny. Gefährlich wurde es für alle, als sich ein hornissenartiges Tier auf Harleys Rücken setzte. Aus Angst vor einem möglichen Stich, haben wir die Pferde aufgescheucht, damit sie weggaloppierten und das komische Tier nicht zu stechen konnte. Nach ca. zehn Minuten beruhigte sich die Gruppe und wir konnten sie wieder streicheln.

Leider mussten wir um 21.15 Uhr wieder auf dem Gelände sein. Der Abschied fiel uns noch schwerer als vor einigen Stunden, denn nun war klar, es ist ein Abschied für lange Zeit. Wir, Vianne und ich hoffen für einige Tage – vielleicht sogar eine Woche – in den Ferien zurückzukommen.

Emely