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Berichte

DFK-Verbandsratssitzung in Hannover

 


Die Verbandsratssitzung fand am 09.09./10.09.2017 in den Räumen der DFK-Geschäftsstelle in Hannover statt. Der VFN Nord war durch Joachim Poetsch, der die Sitzung leitete, und Heiko Herzberg vertreten.

In sachlicher Atmosphäre wurden viele Themen rund um den Sport und die Verbandsarbeit diskutiert. Die Vertreter der Landesverbände trugen mit ihren Kommentaren und Anmerkungen konstruktiv zum Gelingen dieser Tagung bei.

Viele offene Gesprächspunkte wurden zielorientiert abgearbeitet, u.a. war der Internationale Naturistenlauf und Mee(h)r erleben Thema der Sitzung.

Auch 2018, unter der bewährten Leitung von Günther Hedderich (FSG-NW) und Edgar Nesseler (DFK), wird diese große FKK-Sport-Familienfreizeit wieder stattfinden. Der 9. Internationale Naturistenlauf ist ebenso in Planung wie die große Zirkusshow für die Kinder.

In fröhlicher Runde wurde die Sitzung beendet.





Bericht: Verbandsrat, Bilder: Christel Reimers, Jürgen Krüll

INF P├ętanque 2017

Die INF-Meisterschaften Pétanque fanden vom 1. bis 3. September 2017 in Zeeland/Holland statt; auf dem Gelände von De Peelrands fanden alle internationalen Teams eine freundliche Aufnahme.

Bei gutem Wetter, wenn auch etwas kühl, schafften es 14 von 15 DFK-Doubletten in die A-Runde. Die Organisation in Peelrand war durch Arent und seine Helfer hervorragend. Die INF-Präsidentin Sieglinde Ivo war ebenfalls vor Ort. Der DFK belegte mit Annegret und Detlef vom BfnL Flensburg Platz 1 und mit Laura und Kai Platz 4.

Herzlichen Glückwunsch allen Gewinnern und vielen Dank für das toll organisierte Wochenende in Holland!






Messe Reisen Hamburg 2017



Vom 08.02. bis 12.02. fand auf dem Hamburger Messegelände zum 40. Mal die „Reisen Hamburg“ statt. Über die fünf Veranstaltungstage wurde die Messe von etwa 71.000 Gästen besucht und es präsentierten sich ca. 850 Aussteller – einer davon war der VFN Nord.

Der VFN Nord nahm erstmals an einer Messe teil und wurde dabei tatkräftig von Mitgliedern aus den Vereinen und am Wochenende zusätzlich von der fkk-jugend LV HH/SH unterstützt!

Nach langer Zeit der Planung durch einen Arbeitskreis, der sich aus Mitgliedern verschiedener Vereine des VFN Nord zusammensetzte, wurde die Theorie in die Praxis umgesetzt. Das Interesse, auf dem Messestand aktiv mitzuarbeiten war erfreulich groß.

Einige Ideen mussten am Tag des Messeaufbaus gestrichen werden, weil sie aus Platzgründen nicht umsetzbar waren. Für Informationsmaterial seitens des DFK, der Firmenfördermitglieder und unserer Mitgliedsvereine, sowie einiger Sponsoren war mehr als ausreichend gesorgt.

Vom ersten Messetag an wurde unser Stand zu Gesprächen aufgesucht. Es wurden viele intensive und interessante Gespräche geführt und wir stellten fest, dass das Thema „FKK“ in der Bevölkerung gut bekannt ist und es anscheinend wenig Hemmungen gegenüber dem Naturismus gibt. Besonders der DFK-Campingplatz am Rosenfelder Strand war bei vielen Gesprächspartnern von großem Interesse, teilweise aber auch schon bekannt.

Die fkk-jugend HH/SH nutzte die Gelegenheit, sich jungen Familien auf der Messe zu präsentieren und diese über ihre Aktivitäten zu informieren. Viele waren von der Arbeit der fkk-jugend HH/SH,  über die in den Gesprächen informiert wurde, begeistert.

„Renner“ am Informationsstand waren die DFK-Hefte „FKK-DIREKT“ und das Reiseprogramm von Miramare-Reisen. Ebenfalls sehr gut angenommen wurden die Flyer unserer Vereine, der dem DFK angeschlossenen Firmenfördermitglieder, sowie der FKK-Camping-Ostsee GmbH am Rosenfelder Strand, da oftmals nach Erholungszielen in der näheren Umgebung gesucht wurde.

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Von unseren Mitgliedsvereinen zur Verfügung gestellte Gutscheine wie z.B. Einladungen zu einem Schnupperwochenende, einer langen Saunanacht,  einer Schnuppermitgliedschaft oder einem Tagesbesuch auf dem Vereinsgelände wurden dankend angenommen.

Nach zögerlichem Auftakt hatte unsere Tombola über die fünf Veranstaltungstage dann doch so viele Teilnehmer, dass wir alle unsere Gewinne verlosen konnten.

Allen Vereinen, dem DFK, Firmenfördermitgliedern des DFK,  und sonstigen Unterstützern danken wir auf diesem Weg für die uns zur Verfügung gestellten Preise!

Das Fazit der Messe ist ganz eindeutig: es hat sich gelohnt!

Wir gehen davon aus, dass viele unserer Besucher sich auf einem unserer Gelände einfinden werden, um uns näher kennen zu lernen.

Auf diesem Weg bedankt sich der Vorstand des VFN Nord bei allen, die mitgearbeitet und uns unterstützt haben.

Wir würden uns freuen, unsere Mitgliedsvereine und die fkk-jugend HH/SH für eine Wiederholung in 2018 gewinnen zu können.

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Mee(h)r erleben 2014

Die Aktiven dürfen wiederkommen
FKK – Familienfreizeit „Mee(h)r erleben“ zeigt ein lebendiges Bild des Naturismus

Wofür hat „Mee(h)r erleben“ im Jahre 2014 gestanden ? Es sind das abwechslungsreiche Programm, die Freude am Naturismus sowie vor allem die Gemeinschaft und die vielen Begegnungen gewesen, die die FKK-Familienfreizeit „Mee(h)r erleben“ am Rosenfelder Strand im schleswig–holsteinischen Grube geprägt haben. Unter dem Dach der Internationalen Naturisten-Föderation (INF), des Deutschen Verbands für Freikörperkultur (DFK) und der Familien-Sport-Gemeinschaft Nordrhein-Westfalen (FSG NW) haben sich Natururistinnen und Naturisten aus der ganzen Bundesrepublik, aber auch aus vielen anderen Nationen wohl fühlen können.

 

Mee(h)r erleben Party„Wir haben 511 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Ostseeküste begrüßen dürfen, von denen sich 438 durch ihr persönliches Engagement eingebracht haben“, hat beim Abschlussabend der Camp-Organisator Günther Hedderich sein Resümee gezogen. Die aktiven Menschen am FKK-Strand in Rosenfelde hat er gleich für das kommende Jahr 2015 erneut eingeladen und nochmals betont, dass die FKK–Familienfreizeit „Mee(h)r erleben“ vom Engagement der Urlauberinnen und Urlauber lebe. So gelinge es auch, den Preis für die beliebte FKK – Familienfreizeit überschaubar zu halten.

„Mee(h)r erleben“ trotzt gegenwärtig den Unkenrufen, dass die Freikörperkultur sich gerade über Wasser halte. „Mee(h)r erleben“ zeichnet ein lebendiges Bild des bundesdeutschen Naturismus. Gerade junge Familien haben die Gelegenheit, von den vielfältigen Angeboten der FKK–Familienfreizeit zu profitieren.
 

Eine Rekordteilnehmerzahl hat beispielsweise der 5. Internationale Naturistenlauf erlebt. Mit 192 Sportlerinnen und Sportlern im Eva-und-SiegerehrungAdam-Kostüm überrifft von Franz Dirscherl organisierte Sportveranstaltung sämtliche Erwartungen. Als Walker, Nordic-Walker und Läufer suchen die Laufbegeisterten jeden Alters über 5000 und 10000 Meter den Wettstreit. „Ich bin immer wieder überrascht, welche Mühen einzelne Menschen auf sich nehmen, um am Naturistenlauf teilzunehmen“, zeigt sich Franz Dirscherl begeistert. Aus verschiedenen europäischen Ländern, aber auch aus den USA reisen Läuferinnen und Läufer an die Ostsee.

Wer nackt durch die Natur wandern wollte, hat bei der FKK-Familienfreizeit „Mee(h)r erleben“ die Begegnung mit der Nacktwander-Pionierin Nicole Wunram suchen können. Mit 61 Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist sie eine ca. 6 Kilometer lange Strecke auf dem Gelände des FKK–Campingplatzes und um ihn herum gelaufen. „Ich geniesse es immer wieder, die Ostseebrise auf der Haut zu spüren“, ist nicht nur eine Reaktion gewesen, die nicht nur Nicole Wunram geäußert hat.

 „Des Kaisers neue Kleider“ haben Naturistinnen und Naturisten bei einer Bodypainting – Aktion ankleiden können. Ein Bungee-Gerüst hat das traditionelle Kinderfest bereichert. Mit dem Sandburgenbau ist die Kreativität der kleinen Teilnehmerinnen und Teilnehmer angeregt worden.

Mee(h)r erleben Zirkus

Ja, die Begeisterung unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ist groß gewesen. „Man kennt sich und freut sich auf ein Wiedersehen“, haben zahlreiche Naturistinnen und Naturisten zum Abschluss unterstrichen. Sie hoffen, dass die Begegnungen ihren lebendigen Charakter behalten. Vielleicht entwickeln sich die Programmangebote ja auch weiter, so dass „Mee(h)r erleben“ auch Abwechslungsreichtum bietet.










Text: Christoph Müller (FSG Nordrhein-Westfalen)

Fotos: Delef Schleicher



Fester Platz bei "Mee(h)r erleben"
Nicole Wunram begeistert mit dem Nacktwandern
 

Es hat inzwischen seinen festen Platz im Programm der Internationalen FKK – Familien-Freizeit „Mee(h)r erleben“, die vom 1. bis 10. August auf dem FKK–Camping Ostsee am Rosenfelder Strand im schleswig–holsteinischen Grube stattgefunden hat. Das Nacktwandern mit Nicole Wunram zieht immer wieder mehrere Dutzend bewegungsfreudige Menschen an.

 

In diesem Jahr sind es fünf Dutzend Frauen und Männer gewesen, die sich nur mit Trekking-oder Wanderschuhen an den Füßen auf den Weg gemacht haben durch die holsteinische Ebene. „Mir gefällt es immer wieder, die Wärme der Sonne und die Erfrischung des Windes auf der unbekleideten Haut zu spüren“, erzählt ein junger Erwachsener während der 6 Kilometer langen Wanderung. Für ihn habe das Nacktwandern auch etwas mit Wellness zu tun.

Dies ist ganz im Sinne von Nicole Wunram, die als Pionierin des Nacktwanderns im deutschsprachigen Raum bezeichnet werden kann. Sie spricht von der Sorge um den eigenen Körper und die eigene Seele, während man mit ihr zwischen den Äckern und Deichen plaudert. Nicole  Wunram sieht das Nacktwandern auf Augenhöhe mit dem Kneippen oder anderen individuellen Gesundheitsbemühungen.

„Im Alltag fällt es mir schwer, mich auf das Nacktwandern einzulassen. Das Nacktwandern bei Mee(h)r erleben gibt mir die Möglichkeit, mir die Freiheit zu nehmen“, berichtet eine mittelalte Frau während des Wanderns. Sie erlebe das ganz andere Körpergefühl, vor allem aber auch die Gemeinschaft der anderen Nacktwandernden. Dies biete natürlich Schutz, meint sie.

Für den Organisator der FKK-Familienfreizeit „Mee(h)r erleben“, Günther Hedderich, ist es eine Selbstverständlichkeit, der Nacktwanderbewegung in der Naturistenszene den Raum zu geben. Er sehe, dass das Nacktwandern vielen Menschen gut tue. Dies sei entscheidend. Schließlich bedeute die Freikörperkultur auch ein Gleichgewicht von Körper, Geist und Seele. Das Nacktwandern sei offensichtlich für viele Menschen ein Weg zu dieser Balance, so Hedderich.
 

„Nacktwanderer sind Wanderer aus Überzeugung und naturliebend“, meint Nicole Wunram. Es   gibt immer noch viele Menschen die sich wundern, wenn Menschen unbekleidet zwischen Feldern, hüllenlos in Wäldern und im Eva-und-Adam-Kostüm durch die Berge liefen. Doch die Begegnungen mit Textilwanderen sind positiver Natur.  Es für Nicole Wunram Ehrensache, die Menschen, denen sie begegnet, zuerst zu grüßen - ganz egal, ob nackt oder bekleidet.

„Wir müssen einfach noch mehr Bewusstseinsbildung erreichen, um den heilenden Charakter des Nacktwanderns zu unterstreichen“, meint sie. Die Internationale FKK-Familien-Freizeit „Mee(h)r erleben“ biete die Gelegenheit, dies auch unter Naturistinnen und Naturisten zu erreichen.  

 


Text und Fotos: Christoph Müller (FSG Nordrhein-Westfalen)




"Wir sind mehr als zufrieden"
Internationaler Naturistenlauf setzt wieder einmal Maßstäbe

 

Die Überraschung steht dem Organisator des Internationalen Naturistenlaufs, Franz Dirscherl, im Gesicht geschrieben. Es sind 192 Sportlerinnen und Sportler gewesen, die auf dem Gelände des FKK Campingplatzes am Rosenfelder Strand im schleswig-holsteinischen Grube den Wettkampf gesucht haben. Aus vielen Teilen Deutschlands, aus Dänemark und Schweden, aus der Schweiz und aus Spanien, sogar aus den Vereinigten Staaten und der Dominikanischen Republik sind die Teilnehmerinnen und Teilnehmer angereist, um bei dem einzigartigen Event dabei zu sein. Die Skandinavier haben gleich 3 der Siegerpokale mit in den europäischen Norden genommen.

 

Ja, es ist ein Rekord, der in diesem Jahr aufgestellt worden ist“, berichtet Franz Dirscherl. Ihm sei bewusst, dass diese Rekordteilnahme Maßstäbe setze. Für ihn sei es eine Ermutigung, für die wenigen Stunden Wettkampf ein ganzes Jahr zu arbeiten. Dabei hat es das Wetter in diesem Jahr nicht so gut gemeint. Als die 5000 Meter Läufer starteten, prasselte ein Regenschauer auf die Sportler und Sportlerinnen den man zwar am Ende als erfrischenden Moment abtun konnte, trotz allem war es für die Organisatoren und die Läufer eine große Herausforderung.

Traditionell finden beim Internationalen Naturistenlauf zwei Nachwuchswettkämpfe statt. Einem Internationalen FKK-Familientreffen steht dies auch gut zu Gesicht. Denn während es bei den Kindern oft darum geht, nur das Ziel nach 500 Metern Laufstrecke zu erreichen, zählt bei den Erwachsenen der olympische Gedanke: „Dabeisein ist alles.“
 

Nicht nur für Lauf-Organisator Franz Dirscherl zählt der Idealismus. Zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind lediglich für den Naturistenlauf an den Rosenfelder Strand gereist. Den einen ist es gelungen, einen Wochenendtrip daraus zu machen. Andere haben die Mühen auf sich genommen, wirklich nur die Zeit des sportlichen Wettkampfs vor Ort zu sein. Da verwundert es nicht, dass Mittsiebziger auf der Rückbank einer Limousine nächtigen oder ein Teilnehmer am Mittag aus Stuttgart mit der Bahn anreist, um unmittelbar nach dem Erreichen der Ziellinie wieder auf die Schienen zu gehen.

„Wir sind mehr als zufrieden“, freuen sich Lauf-Organisator Franz Dirscherl und die Schirmherrin des Internationalen Naturistenlaufs, Sieglinde Ivo. Die Präsidentin der Internationalen Naturisten-Föderation (INF) reist alljährlich aus Österreich nach Schleswig–Holstein, um den Startschuss für den Internationalen Naturistenlauf zu geben. Für sie sei es eine Ehrensache, meint sie. Es beeindrucke sie jedes Mal wieder, welche Bedeutung der Naturistenlauf in der FKK–Szene habe, aber auch wie wichtig Einzelnen es sei, im Adam-und Eva-Kostüm den sportlichen Wettkampf zu erleben.

„Entscheidend ist es ja nicht, dass ich Rekordzeiten laufe. Wichtig für mich ist es, dass ich die Laufstrecke durchstehe und dies in einer soliden Zeit“, ist ein älterer Teilnehmer vernehmbar er gewesen. Dies ist ganz im Sinne von Franz Dirscherl, dem Organisator des Naturistenlaufs. Ob jemand beim Walking, beim Nordic-Walking oder beim Laufen dabei sein wolle, für jeden sei eine Option dabei. Ob über 5000 oder 10000 Meter, die Mühen und die Freuden stehen den Sportlerinnen und den Sportlern auf jeden Fall  im Gesicht geschrieben.

Am Samstag, 1. August 2015, kann sich jeder selber davon überzeugen. Dann findet der 6. Internationale Naturistenlauf an demselben Ort und zu derselben Zeit statt.










Text und Fotos: Christoph Müller (FSG Nordrhein-Westfalen
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Die Erlöse des Naturistenlaufes bleiben in Grube
Freiwillige Feuerwehr und DLRG profitieren von Naturistenlauf
 

Seine Spuren im schleswig-holsteinischen Grube hat der 5. Internationale Naturistenlauf auf jeden Fall hinterlassen. Denn die Organisatoren des ungewöhnlichen Lauf-Events haben die Erlöse des sportlichen Wettkampfs der Freiwilligen Feuerwehr in Grube und der Wachstation der Deutschen Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG) am FKK – Strand in Rosenfelde zur Verfügung gestellt. Jeweils 600 Euro stehen dem Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr, Volker Langbehn, und dem Wachleiter der DLRG, Thorsten Ross, zur Verfügung, um das eigene Equipment aufzubessern. „Wir freuen uns sehr“, haben Volker Langbehn und Thorsten Ross prompt bei der feierlichen Spendenübergabe am Naturistenstrand zugegeben.

Der 5. Internationale Naturistenlauf, der am Samstag, 9. August, auf dem Gelände des FKK-Camping Ostsee am Rosenfelder Strand stattgefunden hat, schreibt nicht nur mit den Erlösen für den gemeinnützigen Zweck eine Erfolgsgeschichte. 192 Sportlerinnen und Sportler aus vielen Ländern (insbesondere Deutschland und Dänemark, Schweden und den USA) haben als Mittelstreckenläufer auf der 5000 Meter-und der 10000–Meter-Distanz im Adam-und Eva-Kostüm den sportlichen Wettkampf gewagt. Etliche Walker und Nordic-Walker unter ihnen hatten auch um Urkunden und Pokale gekämpft.





Der Organisator des Internationalen Naturistenlaufs, Franz Dirscherl, freut sich über die wachsende Zustimmung der Veranstaltung im organisierten Naturismus. Es sei eine Legitimation mehr, dass die Freikörperkultur innerhalb der Stadt-und Landessportbünde sowie im Deutschen Olympischen Sport-Bund organisiert sei. Für ihn sei es selbstverständlich, dass die Erlöse des Laufs an der Ostsee blieben. Das freiwillige Engagement im Ehrenamt gehöre auf diese Weise gestützt, unterstrich Dirscherl bei der feierlichen Übergabe der Spendenschecks am Ostsee-Strand.

Was passiert denn mit den Spenden ? Für Volker Langbehn von der Freiwilligen Feuerwehr in Grube ist es klar, dass die 600 Euro in die Anschaffung eines mobilen Schaum- Löschgeräts fließen. Der Feuerwehr liege es am Herzen, zweckgebunden die bereitgestellte Unterstützung zu nutzen. Die DLRG–Aktiven werden ein Faltpavillon stabiler Bauart als Sonnenschutz für den Wachdienst anschaffen.







Text und Fotos: Christoph Müller (FSG Nordrhein-Westfalen)








2. Ostee-Pokalturnier Pétanque am Rosenfelder Strand


Nachdem das Schnupperturnier des BffL Wagrien nach über 20 Jahren wegen Auflösung des Vereins nicht mehr stattfindet, wurde in diesem Jahr nun schon zum zweiten Mal um den Ostsee-Wanderpokal des VFN Nord im Rahmen von "Mee(h)r erleben" am Rosenfelder Strand gespielt. Irene Gaspers vom LBN Duisburg hatte sich dankenswerter Weise bereit erklärt, zusammen mit dem VFN das Turnier durchzuführen.
So konnte der LV-Vorsitzende Joachim Poetsch schließlich 43 Teilnehmer im Alter zwischen 10 und 85 Jahren begrüßen. Mit sieben Kindern, die noch nicht über viel Spielerfahrung verfügten, wurden zwei Runden in einem kleinen Extraturnier gespielt, während "die Großen" über vier Runden bei herrlichem FKK-Sommerwetter und in entspannter Atmosphäre auf dem großen Boulefeld um Sieg und Platz kämpften.
Bei der Siegerehrung am Abend im Festzelt ging der Dan des Ausrichters zunächst an Edgar Nesseler und Günther Hedderich für ihre Unterstützung sowie an Rudi Winkler und Irene Gaspers für ihre tatkräftige Hilfe bei der Durchführung des Turniers. Der DFK hatte T-Shirts für die Kinder sowie medaillen für die Sierger zur Verfügung gestellt, der VFN den Wanderpokal gestiftet.
Sieger und damit Gewinner des Ostseepokals wurde schließlich Stefan B. vom BfFnL Bremen, auf den zweiten Platz kam Irene F. von den Wattenfreunden vor Irene G. vom LBN Duisburg, alle mit vier gewonnen Spielen.
Ein schöner Tag, an dessen Ende Joachim Poetsch die Teilnehmer zum nächsten Jahr wieder an den Rosenfelder Strand einlud.

Text: Joachim Poetsch (VFN Nord)


Siehe auch http://www.meehrerleben.de